Polizeieinsatz gegen Straßenmusiker

Die seit dem 1. August auf Straßenkunst ausgedehnte Sondernutzungssatzung der Stadt Dresden hat Folgen. So kam es am Nachmittag des 26. Augusts zu einem befremdlichen Polizeieinsatz gegen einen Straßenmusiker in der Prager Straße.

Der Einsatz, der mutmaßlich der Personalienfeststellung dienen sollte, lief aus dem Ruder, nachdem zahlreiche Passanten Partei für den Betroffenen zu ergreifen begannen. Die eingesetzten Polizisten und ein privater Sicherheitsdienst verbrachten daraufhin den Betroffenen ins Polizeirevier Dresden Mitte.

Für die Interessengemeinschaft Freiräume und die Initiative Artists of Dresden ist die Härte, mit der die Sondernutzungssatzung durchgesetzt wird, unverständlich und wird scharf verurteilt. Die Straßenkunstverordnung hat zum Ziel, Lärmbeschwerden gerecht zu werden. Eine derartige Entfernung von Straßenkünstlern mittels der Polizei schießt indes weit über das Ziel hinaus.

Weitere Informationen sowie ein Gedächtnisprotokoll des Betroffenen befinden sich auf der Webseite der IG Freiräume.

Tweet about this on TwitterShare on FacebookShare on Google+Print this pageEmail this to someone

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.