Verordnung

english version below

Hier findet ihr die aktuelle Verordnung in deutsch und englisch.

Um die Straßenkunst für Dresden als Kulturbestandteil zu bewahren und ihr einen möglichst freien Raum zu geben, dabei aber die Interessen der Anwohnenden und Gewerbetreibenden nicht außer Acht zu lassen, bedarf es einiger weniger Regeln für die Musik und/oder Ton verwendenden Künstlerinnen und Künstler um eine übermäßige Geräuschbelastung der Umgebung zu vermeiden.

Künstlerinnen und Künstler die keinerlei Musik oder Ton verwenden, sollten nicht in den Regelungsbereich der Sondernutzung fallen.

Zeiten für Musik

KünstlerInnen dürfen von jeder halben zur folgenden vollen Stunde Musik spielen. Dies gilt sowohl für Instrumente als auch für die Nutzung für Verstärker oder Gesang. Daraus folgt, dass immer eine halbe Stunde mindestens eine Pause existiert.

Wir begrüßen den Ansatz der Stadt Ruhezeiten festzulegen, zu denen Musik und/oder Ton nutzende KünstlerInnen, nicht spielen/performen dürfen, um eine permanente Beschallung der Anwohnenden, Gäste und Arbeitstätigen vor Ort zu verhindern. Daher befürworten wir eine Spielpause zwischen der vollen und der halben Stunde für die betroffenen KünstlerInnen.

Wechseln des Standortes

JedeR Musik oder Ton verwendende KünstlerIn muss in den vorgegebenen Pausen zwischen der vollen und der halben Stunde den Standort um wenigstens 150 Meter verlegen oder mindestens 90 Minuten die Verwendung von Ton oder Musik unterlassen.

Dadurch wird eine übermäßige, monotone Belastung einzelner Standpunkte unterbunden, da zwischen den gleichen Darbietungen Pausen von mindestens 90 Minuten liegen.

Abstandsregelungen für Künstler

Generell haben Musik oder Ton verwendende KünstlerInnen einen Abstand von mindestens 150 Metern zueinander einzuhalten.

Mit dieser Regel wird eine übermäßige Belastung durch mehrere KünstlerInnen an einem Standort unterbunden.

Beschränkte Standorte

Aufgrund besonderer akustischer und verkehrstechnischer Verhältnisse können einige Punkte leider nicht für Darbietungen, die Musik oder Ton verwenden, dauerhaft freigegeben werden. Das betrifft den Durchgang des Georgentors, das Durchgangsgewölbe zur Altmarktgalerie angrenzend an den Altmarkt und die Münzgasse.


Here you’ll find the actual regulation in german and english.

To keep street art as a part of culture for Dresden and to give it the biggest possible freedom, without forgetting about the surrounding interests and needs, there are a few simple rules for music or sound using artists neccessary to avoid a pollution by sound.

Artists that don’t use any kind of music or sound for their performance, must not be impacted by this regulation.

Times for music

Artists are only allowed to use music or sound between the half and the full hour. That is applying for (improvised) instruments, singing or the usage of soundsystems.

That way a possible sound pollution is strongly decreased and a fixed quite time can be assured to the surrounding.

Changing the spot

Every sound or music using artist has to change his/her location in the regular brake, between the full and the half hour, for at least 150m or stop the usage of sound or music for at least 90 minutes.

By that an excessive pollution by noise with a monotonic performance is avoided.

Rule of distance between artists

Music or sound using artists always have to keep a distance of at least 150m to each other.

With that rule a overload of too many artists in the same area is prevented.

Excluded spots

Because of special conditions in acoustic and traffic there are a few points that can’t be allowed for street artists that use music or sound the whole day. These spots are the passage of the Georgentor, the entrance to the area of Altmarktgalerie bordering Altmarkt as well as the Münzgasse.

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3 Antworten

  1. Unter Umständen könnte man drüber nachdenken, die Zeiten ohne Dezibellimit auf akustische Instrumente zu beschränken, dass auch in diesen Zeiten nicht mit unverhältnismäßg lauter Musik gearbeitet werden kann.

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